Han Dong-hoon bestreitet Profit durch 티켓 장사
Han Dong-hoon weist Vorwürfe des „Ticket-Geschäfts“ bezüglich seines Talk-Konzerts zurück. Erfahren Sie die Bedeutung von 티켓 장사 und die aktuelle politische Debatte.

EN brief: 한병도 “한동훈 토크콘서트는 티켓 장사”…한동훈 “단 1원도 안 가져가” (culture) + 1 glossary term.
Summary
Zwischen Han Byeong-do, dem Fraktionsvorsitzenden der Demokratischen Partei Koreas, und Han Dong-hoon, dem ehemaligen Vorsitzenden der People Power Party, ist eine hitzige Debatte entbrannt. Der Konflikt dreht sich um die Preisgestaltung von Han Dong-hoons bevorstehendem Talk-Konzert.
Han Byeong-do kritisierte die Veranstaltung für die Verwendung eines gestuften Sitzplatzsystems mit R-, S- und A-Plätzen im Preisbereich von 45.000 bis 79.000 KRW. Er bezeichnete das Event als „skurriles Ticket-Geschäft“ und warf Han vor, seine Unterstützer zur Beschaffung politischer Gelder zu missbrauchen.
Als Reaktion darauf erklärte Han Dong-hoon, dass er keinen einzigen Won aus den Einnahmen der Veranstaltung nehme. Er stellte klar, dass die Ticketverkäufe ausschließlich zur Deckung der Betriebskosten wie Saalmiete, Beleuchtung und Personalkosten verwendet werden.
Han Dong-hoon argumentierte weiter, dass eine Senkung der Preise oder eine kostenlose Durchführung der Veranstaltung auf eigene Kosten potenziell gegen das Gesetz über die Wahl öffentlicher Ämter als illegale Spende verstoßen könnte.
Full story (translated & rewritten)
Die Kontroverse begann, als Han Byeong-do auf Facebook postete und die Veranstaltung als „bezahlte Politik im Han-Dong-hoon-Stil mit Sitzplatzkategorien“ bezeichnete. Er argumentierte, dass die Kategorisierung von Unterstützern nach Sitzplatzgraden in der koreanischen Politik beispiellos sei und den öffentlichen Dienst in ein kommerzielles Unternehmen verwandle. Er wies insbesondere darauf hin, dass hochpreisige Tickets ein Weg seien, Unterstützer für politisches Kapital „auszunehmen“.
Han Byeong-do äußerte auch rechtliche Bedenken: Sollte die Veranstaltung Gewinn machen, verstoße sie gegen das Gesetz über politische Gelder; sollte sie mit einem von Han selbst gedeckten Verlust laufen, verstoße sie gegen das Gesetz über die Wahl öffentlicher Ämter. Dies bringe die Veranstaltung unabhängig vom finanziellen Ergebnis in eine schwierige rechtliche Lage.
Han Dong-hoons Seite veröffentlichte umgehend eine Klarstellung. Sie erklärten, dass die Einnahmen vollständig durch die hohen Produktionskosten, einschließlich der Erstellung von Inhalten und Arbeitskräften, aufgezehrt würden. Sie betonten, dass das „Null-Profit“-Modell eine bewusste Entscheidung sei, um innerhalb der rechtlichen Grenzen zu bleiben und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Veranstaltung für die Unterstützer zu bieten.
Han Dong-hoon ging in den sozialen Medien zum Gegenangriff über und fragte, warum sich der Fraktionsvorsitzende der Regierungspartei so sehr auf ein Talk-Konzert eines Politikers konzentriere, der aus der Gunst der Opposition verstoßen wurde. Er nannte die Vorwürfe des „Geschäftemachens“ schamlos, insbesondere von einer Partei, die derzeit mit eigenen Ermittlungen wegen Bestechungsgeldern bei Nominierungen konfrontiert ist.
Andere politische Akteure haben sich dem Streit angeschlossen. Kim Hanna, eine Sprecherin der Demokratischen Partei, und Kim Jung-cheol von der Reformpartei merkten an, dass die Veranstaltung ohne extreme Transparenz in der Buchhaltung anfällig für rechtliche Anfechtungen bezüglich der Abrechnung von Einnahmen und Ausgaben bleiben wird.
Context
- Talk-Konzerte sind eine beliebte Methode für koreanische Politiker, um außerhalb formeller Kundgebungen mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten.
- Das Gesetz über die Wahl öffentlicher Ämter in Korea ist sehr streng in Bezug darauf, was ein „Geschenk“ oder eine „Spende“ an Wähler darstellt.
- Gesetze zur Parteienfinanzierung werden häufig als Instrument für gegenseitige Kritik zwischen den großen Parteien eingesetzt.
Quick cheat sheet
Ausdrücke in diesem Beitrag
티켓 장사tiket jangsa (ticket-jangsa) bedeutet wörtlich „Ticket-Geschäft“ oder „Verkauf von Tickets mit Gewinnabsicht“. Im politischen Kontext ist es ein abwertender Begriff, mit dem jemandem vorgeworfen wird, eine Veranstaltung zu nutzen, um Geld von Unterstützern zu extrahieren, anstatt für echte Kommunikation.
그 정치인은 출판기념회를 통해 티켓 장사를 한다는 비판을 받았다.geu jeongchiineun chulpanginyeomhoereul tonghae tiket jangsareul handaneun bipaneul badatda. — Dieser Politiker wurde dafür kritisiert, durch seine Buchvorstellung ein Ticket-Geschäft zu betreiben.
팬들을 상대로 티켓 장사를 하려는 의도는 전혀 없습니다.paendeureul sangdaero tiket jangsareul haryeoneun uidoneun jeonhyeo eopseupnida. — Es gibt absolut keine Absicht, ein Ticket-Geschäft auf Kosten der Fans zu betreiben.
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Next Steps
Achten Sie beim Lesen koreanischer Nachrichten auf das Wort 장사jangsa (Geschäft/Handel) in Verbindung mit anderen Substantiven wie 정치 장사jeongchi jangsa (politisches Geschäft) oder 공천 장사gongcheon jangsa (Nominierungsgeschäft). Es impliziert fast immer, dass etwas, das eigentlich öffentlich oder ethisch sein sollte, als Mittel zum Geldverdienen behandelt wird. Um wie ein muttersprachlicher Beobachter zu klingen, verwenden Sie diesen Begriff, wenn Sie über die Kommerzialisierung nicht-kommerzieller Bereiche diskutieren.




