Dongju: Der Dichter und das Dorf Wanggok
Entdecken Sie den Drehort des Films 'Dongju' im Dorf Wanggok in Goseong und erfahren Sie mehr über die Bedeutung von 집성촌. Entdecken Sie koreanische Geschichte!
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EN brief: [영화 속 농촌] (9)별 헤는 소년들 마음 그린 ‘동주’…고성 왕곡마을 (culture) + 1 glossary term.
Der Film 'Dongju' aus dem Jahr 2016 unter der Regie von Lee Joon-ik schildert das Leben des Dichters Yun Dong-ju und des Aktivisten Song Mong-gyu während der japanischen Kolonialzeit. Der Film fängt ihren Kampf ein, Hoffnung und Identität durch Poesie und Handeln in einer dunklen Ära zu bewahren. Er beleuchtet die tiefe Verbundenheit und die unterschiedlichen Wege dieser beiden jungen Männer, während sie durch eine Welt navigieren, in der ihre Namen und ihre Sprache unterdrückt wurden.
Obwohl die Geschichte in Yongjeong, Nord-Kando (Mandschurei), spielt, fanden die eigentlichen Dreharbeiten im Dorf Wanggok in Goseong, Provinz Gangwon, statt. Dieses Dorf wurde aufgrund seiner bemerkenswert erhaltenen traditionellen Atmosphäre ausgewählt, die als perfekter Ersatz für den historischen Schauplatz der Jugend des Dichters diente.
Das Dorf Wanggok ist eine einzigartige Kulturstätte, die von fünf umliegenden Berggipfeln geschützt wird, was dazu beitrug, dass es den Zerstörungen des Koreakrieges und großen Waldbränden entging. Es wurde zum nationalen Kulturerbe Nr. 235 ernannt und bewahrt seine 600-jährige Geschichte und die Hanok-Architektur im nördlichen Stil.
Der Grundriss des Dorfes ist speziell an das verschneite nördliche Klima angepasst und weist L-förmige Häuser mit angebauten Ställen und hohen Fundamenten auf. Das Fehlen von Umfassungsmauern lässt das Sonnenlicht tief in die Häuser eindringen, während die umliegenden Berge den harten Wind abhalten, was eine friedliche und historisch authentische Umgebung schafft.
Der Film 'Dongju' öffnet ein Fenster zur Seele von Yun Dong-ju, einem Dichter, der versuchte, 'Samen der Hoffnung' zu pflanzen, selbst als der Himmel dunkel war. Der Film verwendet Schwarz-Weiß-Aufnahmen, um die Textur der Zeit und die Schwere der Kolonialzeit zu betonen. Yun Dong-ju, gespielt von Kang Ha-neul, und sein Cousin Song Mong-gyu, gespielt von Park Jeong-min, repräsentieren zwei verschiedene Reaktionen auf Unterdrückung: den stillen Widerstand der Literatur und das aktive Streben nach Unabhängigkeit.
Um die Atmosphäre von Yongjeong in den 1940er Jahren nachzubilden, begab sich das Produktionsteam in das Dorf Wanggok in Goseong. Dieses Dorf ist ein seltenes Beispiel für eine koreanische Siedlung im nördlichen Stil. Im Gegensatz zu den offenen Strukturen im Süden Koreas sind diese Häuser so gebaut, dass sie starkem Schnee und eisigen Temperaturen standhalten. Das 'Keunsangnamal-jip' im Dorf diente als Hauptdrehort für Dongjus Elternhaus, wo die ergreifende Szene, in der die Familie ein letztes Gedenkfoto macht, aufgenommen wurde.
Eines der auffälligsten Merkmale des Dorfes Wanggok ist der 'Topf auf dem Schornstein'. Eine lokale Legende besagt, dass das Dorf wie ein Schiff geformt ist; das Graben eines Brunnens wäre so, als würde man ein Loch in den Rumpf stechen, was zur Katastrophe führen würde. Daher nutzten die Bewohner spezielle traditionelle Methoden, um ihr Wasser und ihre Heizung zu verwalten, ohne das 'Schiff' zu gefährden. Diese Bewahrung von Folklore neben der Architektur macht das Dorf zu einem lebendigen Museum.
Regisseur Lee Joon-ik merkte ausdrücklich an, dass das Dorf der am besten geeignete Ort war, um ein 'jipseongchon' (Clan-Dorf) von Nord-Kando darzustellen. Das Fehlen moderner Zäune und die natürliche Integration der Häuser in die Landschaft ermöglichten es dem Film, einen Grad an Realismus zu erreichen, der in einem Studio-Set unmöglich gewesen wäre. Heute können Besucher durch dieselben Höfe spazieren, in denen einst die filmischen Versionen von Dongju und Mong-gyu standen.
집성촌jipseongchon (jipseongchon) bezieht sich auf ein traditionelles koreanisches Dorf, in dem die meisten Bewohner denselben Nachnamen tragen und demselben Familienclan angehören. Diese Dörfer bildeten jahrhundertelang das Rückgrat der ländlichen koreanischen Gesellschaft und bewahrten spezifische Familientraditionen und Ahnenriten.
이 마을은 경주 이씨의 집성촌입니다.i maeureun gyeongju issiui jipseongchonipnida. — Dieses Dorf ist ein Clan-Dorf der Familie Gyeongju Lee.
한국에는 아직도 전통을 지키는 집성촌이 많이 남아 있습니다.hangugeneun ajikdo jeontoeul jikineun jipseongchoni manhi nama itseupnida. — In Korea gibt es immer noch viele Clan-Dörfer, die Traditionen bewahren.